Geschlossene Türen und Türgitter
Unsere geschmiedeten Türen lassen sich in zwei Grundarten teilen: in geschmiedete, vollständig geschlossene oder verglaste Türflügel und in filigrane Türgitter. Geschlossene Türen setzen wir meist am Hauseingang, an Windfängen, Terrassen oder Kirchen ein. Sie haben in der Regel einen komplexen Aufbau und sind oft zusätzlich gedämmt; auch die Verglasungen bestehen aus warmen Isolierglaseinheiten. Wie schmiedeeiserne Tore können wir Türen in vielen Stilen fertigen – vom klassischen Muster bis zur typischen Schlosstür wie der Palasttür DZ 2. Jedes Projekt setzen wir um, auch Kirchentüren, auf denen wir von Hand Reliefs aus Bronze gestalten.
Die zweite Gruppe sind Türgitter. Sie dienen als Abschluss, sind sehr leicht und zugleich reich verziert, wie das Türgitter DZ 3 oder das filigrane Türgitter DZ 4. Filigrane Türen in Form eines geschmiedeten Gitters sind oft auch ein unüberwindbares Hindernis für Haustiere wie Katzen oder Hunde – dafür fertigen wir eigens das Gitter DZ 26.
Metalltüren
Metall ist weltweit das häufigste Material für Türen; daneben sind Holztüren sehr beliebt. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile. Holztüren werden oft mit Luxus verbunden – und gut gefertigt aus hochwertigem Holz können sie das auch sein. Ihre Festigkeit ist aber deutlich geringer als die von Metalltüren. Metalltüren gelten oft als weniger luxuriös, doch dieser Eindruck entsteht nur, weil im Handel Türen geringer Qualität dominieren, die möglichst billig hergestellt werden. Metall ist ein sehr vielseitiges Material, und die Formen, die sich daraus fertigen lassen, sind sehr unterschiedlich. Metalltüren lassen sich so fertigen, wie man es sich beim Besuch eines typischen Türenhändlers kaum vorstellen kann – als echte Kunstwerke, die jede Holztür im Aussehen deutlich übertreffen. Solche exklusiven Türen entstehen aus Stahl mit traditionellen Handtechniken des Schmiedens, verbunden mit moderner Technik – dadurch sind sie nicht nur schön, sondern auch sehr funktional.
Stahltüren
Stahltüren können als geschlossene Türen gefertigt werden, deren schöne Ornamente von außen und innen sichtbar sind, während das Innere mit einer Dämmschicht gefüllt ist – zum Beispiel die Tür DZ 7 oder die massive Tür DZ 8. Sie können auch als öffnende, filigrane Gitter entstehen. Wegen der Luftdurchlässigkeit eignet sich diese Ausführung nicht für alle Zwecke – als Außentür eines Gebäudes zum Beispiel nicht. Als bewegliches, filigranes Ziergitter ist eine Stahltür aber ein wunderbarer Eingang etwa zu einem Stadthaus, eine zweite Tür hinter der Haustür oder ein Abschluss an beliebiger Stelle im Haus, wie das Gitter für einen Weinkeller DZ 6.
Eine dritte Form sind Stahltüren mit Glas. Glas und geschmiedetes Metall harmonieren optisch perfekt; die Kunst liegt in einer dauerhaften Verbindung. Türen mit Glaselementen können teilweise geschlossen sein, sodass Glas nur eine Ergänzung zur warmen Füllung ist, oder sie bestehen aus einer großen beweglichen Glasfläche mit schöner geschmiedeter Ornamentik, wie die Glastür im Glamour-Stil DZ 22. Ein geschmiedetes Gitter, auf das eine Glasscheibe gesetzt wird, ist relativ günstig und sieht schön aus. Es hat aber Nachteile: Das Gitter auf der Scheibe kann mit der Zeit verschmutzen, besonders an einer belebten Straße, und es ist nicht besonders warm, weil nur eine Scheibe vor der Kälte schützt. Deshalb kann das Gitter auch in ein Isolierglas eingeschlossen werden – zwischen zwei großen Scheiben und in einem Zierrahmen. Dann kann es nie verschmutzen, weil kein Staub hinkommt, die Tür wird geputzt wie ein normales Fenster und ist deutlich wärmer. Ein Beispiel ist die verglaste Eingangstür DZ 25.
Der große Reiz geschmiedeter Metalltüren ist unbestritten. Sie sind schwierig zu fertigen und sollten nur von professionellen, erfahrenen Werkstätten gebaut werden; sie sind auch nicht billig. Im Ergebnis gehören sie aber zu den luxuriösesten Türen, die man fertigen kann – besonders dichte, warme Konstruktionen aus geschmiedetem Stahl mit Verglasungen im Isolierglas, wie man sie meist nur in sehr exklusiven Residenzen findet.
Türen aus Bronze
Bronzetüren entstehen meist für Kirchen, aber auch für private Residenzen und Unternehmen, die sich abheben möchten. Wegen der hohen Fertigungskosten sind sie sehr exklusiv. Die wichtigste Technik ist die Metallkunst: Bronze ist schmiedbar und erlaubt Formen, die in anderen Materialien viel schwerer zu erreichen sind. So können Bronzetüren wie große, bewegliche Skulpturen aussehen – jede ist ein Kunstwerk. Ein großer Vorteil: Bronze braucht keinen Korrosionsschutz, die Tür behält ihre natürliche, edle Farbe. Mit der Zeit kann sich eine leicht grüne Patina bilden – ein natürlicher Vorgang, den viele sehr schätzen; ist er unerwünscht, schützen wir die Oberfläche davor. Kirchentüren haben meist eine Konstruktion aus Holz oder Stahl, während Bronze für Ornamente und Szenen verwendet wird – religiöse ebenso wie andere Motive. Meist sind es Reliefs; wir können aber auch vollplastische Figuren auf der Tür anbringen. Aus Kostengründen tragen meist nur die Außenseiten die Bronzeszenen, die Innenseiten schlichtere, typische Schmiedemotive mit Nieten. Beispiele sind die Kirchentür aus Bronze DZ 19 und die Kirchentür DZ 20.
Exklusive Türen – der monumentale Eingang
In Residenzen und Sakralbauten ist eine Tür kein gewöhnliches Gebrauchselement. Sie ist der erste Akzent, der den Eindruck von Größe, Prestige und Charakter eines Gebäudes prägt. Wir fertigen ausschließlich exklusive geschmiedete Türen, monumentale Portale und individuell entworfene Konstruktionen – oft als zentrales, dominierendes Element der Fassade. Bei Türen für Residenzen, Herrenhäuser, Schlösser oder Villen behandeln wir die Tür als festen Teil der Fassade: Proportionen, vertikale Teilungen, Relieftiefe, Gewicht des Flügels und Oberfläche sind ebenso wichtig wie die tragende Konstruktion. In vielen Projekten gibt die Tür dem Gebäude seine Identität.
Bronze, Messing und Buntmetalle
Bronze erlaubt eine außergewöhnliche Plastizität – von feinen Ornamenten bis zu tiefen, räumlichen Reliefs mit sakralen, historischen oder symbolischen Motiven. Messing und von Hand getriebene Elemente geben der Oberfläche eine Weichheit und Edelheit, die industriell nicht erreichbar ist. Metall kann gebürstet, patiniert oder künstlich gealtert werden, mit dem Effekt natürlicher Alterung oder kontrollierter Oxidation. So wird die Tür zum skulpturalen Objekt. Für Kirchen fertigen wir getriebene Türen, deren Szenen von Hand im Metall modelliert werden – jedes Relief einzeln, mit Sorgfalt für Tiefe, Licht und Schatten.
Schloss, Residenz und Kirche
Für historische Gebäude entwerfen wir Schloss- und Herrenhaustüren sowie monumentale Portale nach europäischen Vorbildern im Barock-, Rokoko- und klassizistischen Stil – mit reichen Details, Ziernägeln, Nieten und massiven Rahmen, wie die Palasttür DZ 16 oder die reich verzierte Tür DZ 12. In privaten Residenzen setzen monumentale Eingangstüren immer häufiger einen bewussten Kontrapunkt zur modernen Architektur: Schwere, strukturierte Flügel brechen die minimalistische Form, etwa die Tür mit Ziernägeln im Loft-Stil DZ 27.
Monumentale Tore und Technik
Monumentale Portale für große Gebäude verlangen einen sorgfältig geplanten tragenden Kern, passende Bänder und Öffnungssysteme; ein Flügel kann Hunderte Kilogramm wiegen und muss über Jahrzehnte stabil bleiben. Metall ist hier keine dünne Verkleidung – es ist Konstruktion, Struktur und Skulptur zugleich. Jede Tür entwerfen wir individuell und verbinden traditionelle Schmiedetechnik mit modernen Konstruktions- und Dämmlösungen: Geschlossene Türen bauen wir mehrschichtig für die nötige Steifigkeit, bei verglasten Türen achten wir auf die richtige Verbindung von Metall und Isolierglas. Serien- oder Billigtüren fertigen wir nicht. Passende Vordächer, Fenstergitter und Bleiverglasungen fertigen wir im selben Stil.
Häufige Fragen zu schmiedeeisernen Türen
Sind geschmiedete Haustüren gedämmt?
Ja – geschlossene Türen bauen wir mehrschichtig mit Dämmung, Verglasungen bestehen aus warmem Isolierglas.
Warum das Ornament im Isolierglas?
Zwischen zwei Scheiben kann das Gitter nicht verstauben, die Tür wird wie ein Fenster geputzt und ist deutlich wärmer als ein Gitter vor einer einzelnen Scheibe.
Muss eine Bronzetür geschützt werden?
Nein, Bronze braucht keinen Korrosionsschutz. Wer die natürliche grüne Patina nicht möchte, kann die Oberfläche schützen lassen.
Eignet sich ein Türgitter als Außentür?
Nein, wegen der Luftdurchlässigkeit nicht – aber als zweite Tür hinter der Haustür, als Eingang zu einem Stadthaus oder im Haus.