Einfahrt und Gartenweg beleuchten – wo Laternen und Leuchten stehen sollten

Eine gut beleuchtete Einfahrt und ein heller Weg zum Haus bedeuten nicht nur Komfort und Sicherheit. Am Abend entscheidet gerade das Licht darüber, wie das Haus von der Straße aus wirkt. Einige gut verteilte Leuchten bringen Tor, Grün und Fassade zur Geltung; schlecht gewählte blenden, lassen dunkle Flecken entstehen oder machen aus dem Garten einen Parkplatz. Hier beschreiben wir, wie man die Beleuchtung von Einfahrt und Gartenweg angeht.
Einfahrt und Tor
An der Einfahrt bewähren sich hohe Laternen zu beiden Seiten des Tores oder auf den Pfeilern des Zauns. Sie beleuchten die Zufahrt von oben, erleichtern das Rangieren mit dem Auto und lassen das Tor auch abends gut zur Geltung kommen. Ein Laternenpaar links und rechts der Einfahrt ergibt eine symmetrische, klassische Komposition; an bescheideneren Einfahrten genügt eine Laterne an der Pforte. Beispiele zeigen unsere Gartenlaternen und Kandelaber.
Reizvoll sind auch Leuchten auf den Zaunpfeilern. Kleine geschmiedete Laternen auf mehreren Pfeilern entlang der Straße erhellen den Gehweg vor dem Grundstück, betonen den Rhythmus der Zaunfelder und lassen den Zaun am Abend ebenso gut aussehen wie am Tag.
Bei einer längeren Zufahrt stellt man weitere Laternen in gleichen Abständen auf, sodass die Lichtkegel ineinander übergehen und keine dunklen Lücken bleiben. Sie sollten so weit vom Rand der Zufahrt entfernt stehen, dass das Auto beim Zurücksetzen nicht anstößt. Die Höhe richtet sich nach der Breite der Zufahrt und dem Maßstab des Hauses: Neben einem kleineren Gebäude wirken zu hohe Laternen wie Straßenbeleuchtung.

Der Weg zum Haus
Den Weg von der Pforte zur Tür beleuchtet man besser mit niedrigen Leuchten entlang seines Randes. Das Licht fällt dann auf Belag und Stufen statt in die Augen der Gehenden. Die Leuchten können abwechselnd auf beiden Seiten stehen oder nur auf einer; ihren Rhythmus passt man an Kurven und Stufen an. Besonders wichtig ist Licht dort, wo sich die Höhe des Geländes ändert. Solche Modelle haben wir bei den Sockelleuchten für außen zusammengestellt.
Niedrige Leuchten haben auch eine schmückende Aufgabe. Neben einem Beet oder an Sträuchern holen sie am Abend das Grün hervor, an einer Skulptur oder einem Teich schaffen sie kleine, stimmungsvolle Szenen. Direkt am Hauseingang ergänzen Wandleuchten das Bild, wie wir es im Beitrag über den Hauseingang aus einem Guss beschrieben haben.
Stil, Licht und Montage
Gute Beleuchtung bedeutet eher mehrere schwächere Leuchten als eine sehr starke. Eine einzige helle Quelle blendet und wirft harte Schatten, mehrere sanfte Lichtpunkte führen den Blick und zeigen die Form des Gartens. Denken Sie auch an die Nachbarn: Die Leuchten werden so gesetzt, dass sie nicht in deren Fenster strahlen, und das Licht wird nach unten auf Weg und Pflanzen gerichtet statt in den Himmel.
Leuchten an der Einfahrt sieht man tagsüber genauso wie Tor und Zaun, deshalb sollten sie dieselbe Sprache sprechen. Zu einem Tor mit reichem Ornament passen Laternen mit geschmiedeten Konsolen und Blättern, zu einem modernen Zaun schlichte Masten mit klar geformtem Schirm. Warmweißes Licht passt besser in den Garten als kaltes und verfälscht weder das Grün noch die Farbe der Fassade.
An die Beleuchtung denkt man am besten, bevor gepflastert und der Rasen angelegt wird. Die Kabel werden in Schutzrohren im Boden verlegt, und unter jeder Laterne entsteht ein Fundament, das sie über Jahre senkrecht hält. Den Anschluss übernimmt ein Elektriker; wir liefern die Leuchten montagefertig. Geschmiedete Laternen schützen wir gegen Korrosion ebenso wie Tore, deshalb stehen sie Jahrzehnte im Garten. Viele Modelle können Sie in unserer Ausstellung in Dębica ansehen.